Spielzeug mit schlechtem Ruf?

Auch wenn man an allen Ecken und Enden Artikel über den Nutzen von konventionellem, klassischen Spielzeug lesen kann (unter anderem hier) und dessen Entwicklungsvorteile nach wie vor unbestritten sind, so gibt es doch eine Wahrheit, der man trotz allem ins Auge blicken muss:

Kinder lieben Elektronik. Je mehr es blinkt, blitzt und Geräusche macht, desto eher lassen die lieben Kleinen das Holzpferdchen von Oma links liegen und beobachten mit großen Auge das moderne Technikspielzeug.

Unbestritten ist ebenfalls, dass dies so manchem Elternteil missfällt. Elektronisches Spielzeug hat nicht den besten Ruf, seine Entwicklungsvorteile werden ihm entweder abgesprochen. Manche elektronischen Blinker machen Kinder, ganz platt gesagt, sogar dümmer, heißt es da (um genau zu sein: hier).

90 % der Jugendlichen können nicht programmieren

Eine weitere Tatsache ist jedoch, dass die Digitalisierung unserer Welt noch lange nicht am Ende ist. Was danach kommen soll, können wir uns sowieso noch nicht vorstellen, aber es ist ziemlich undenkbar, dass am Ende dieser Entwicklung eine Rückkehr zu haptischen und analogen Verfahren stehen wird. Kurzum:

Wir müssen uns auf die Herausforderungen der Zukunft einstellen. Um in einer digitalisierten Welt erfolgreich zu sein, muss man die Geräte, an denen man arbeitet, allerdings einigermaßen Verstehen. Und was dieses Verständnis angeht, sieht es bei unserer Jugend momentan düster aus.

Laut einer Umfrage hat nur einer von zehn Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren Erfahrungen im Programmieren oder Erstellen einer Webseite (Quelle: FAZ ). In Schulen findet ein umfassender Unterricht im Programmieren kaum statt.

Sich für die Zukunft wappnen

Glücklicherweise gibt es mittlerweile einige elektronische Spielzeuge, die bei denen Blinken und Summen nicht sinnlos ist, sondern audio-visuelles Feedback darstellt. Die Rede ist von Lern-Robotern.

Spielzeuge, bei denen Kinder und Jugendliche spielend leicht Grundlagen der Mathematik und Informatik erlernen und dabei auch noch Spaß haben können. Schon im Alter von drei Jahren können Kernkompetenzen gefördert und Kinder mit Informatik und Programmierung vertraut gemacht werden.

Im Dickicht der verschiedenen Spielzeuge ist es allerdings gar nicht so leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen und dann auch das zu einer speziellen Altersgruppe passende Produkt zu finden. Darum stellen wir hier die besten Lern-Roboter für Kinder und Jugendliche vor. Von einfach bis komplex ist für jede Altersgruppe etwas dabei

Primo Cubetto

Für die ganz Kleinen (ab 3 Jahren)

Programmieren lernen bevor man richtig sprechen kann? Der Cubetto macht’s möglich mit der „Programmiersprache zum Anfassen“. Cubetto ist ein kleiner Holz-Roboter, der mit bunten Blöcken, denen jeweils ein spezieller Befehl zugeteilt ist, gesteuert wird. Die Blöcke werden einfach auf das mitgelieferte Holzbrett gesteckt, das mit dem Cubetto kommuniziert. Auf Knopfdruck führt der kleine Roboter die Befehle, z.B. Vorwärts oder Rückwärts, aus und bewegt sich so über eine der exklusiven „Adenture Maps“, das sind passende Teppiche mit bunten Grafiken, die als Ziele angesteuert werden können. Cubetto ist die beste Methode, um kleine Kinder in die Welt des Programmierens und der Roboter einzuführen.

Codey Rocky (ab 6 Jahren)

Codey Rocky kombiniert Hardware mit Software und erlaubt es Kindern das Programmieren zu erlernen, während sie spielen und kreativ sind. Mit mBlock, einer Software, die sowohl blockbasiertes Programmieren als auch Python unterstützt, nimmt Codey Rocky Kinder an die Hand und führt sie durch die Welt der modernen Technologie mit eingebauter KI und IoT Funktionalität und gibt ihnen einen Vorsprung in der zukunftsträchtigen Welt der künstlichen Intelligenz. Ausgerüstet mit mehr als 10 elektronischen Modulen, darunter Geräuschsensor, Lichtsensor und LED Matrix Display ist Codey Rocky eine Schatzkiste des Spaßes. Er spielt Musik ab, folgt Licht, ahmt Gesichtsausdrücke nach und vieles mehr. All das mit ganz einfachen Programmen, was Kinder dazu anregt, ihre Fähigkeiten zu nutzen und zu erweitern, um ihre Vorstellungen Realität werden zu lassen.

Mbot (ab 8 Jahren)

Seit seiner Einführung hat mBot mit seinen großen Augen und dem niedlichen Lächeln mehr als 4,5 Millionen Kinder weltweit verzaubert. Mbot ist ein pädagogischer Spielkamerad für Kinder, die Bauen und Programmieren lernen, und ein ein exzellentes Hilfsmittel für Lehrer in MINT-Fächern. Er ist ebenfalls ein regelmäßiger, schwergewichtiger Herausforderer bei großen Roboter-Wettkämpfen, wie der MakeX. Mit mBot benutzen Kinder sowohl ihre Hände als auch ihr Gehirn und können den endlosen Spaß des Erschaffens selbst erleben.

Ultimate 2.0 (ab 12 Jahren)

Ultimate 2.0 hat über 550 mechanische und elektronische Bauteile, bietet eine umfangreiche Bandbreite an besonderen Merkmalen und enthält alles, was man braucht, um seine Ideen zu realisieren. Die Baumöglichkeiten sind unbegrenzt, entweder baut man eine der 10 vorgeschlagenen Kreationen oder ein völlig eigenes Design. Weiterhin enthalten sind eine ganze Reihe verschiedener Module sowie ein leistungsstarkes Interface, das den Roboter komplexe Aufgaben bewältigen lässt. Der Ultimate 2.0 ist mit Arduino kompatibel, was noch weitere Programmier- und Lernmöglichkeiten eröffnet.

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